Weekly update #5

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Letzte Woche hatte ich mal wieder Zeit für ein paar Lunch-Dates. Am liebsten treffe ich mich mit alten Kollegen oder Blogger-Buddies wie Sue von Suelovesnyc. Natürlich sprechen wir dabei auch immer über die Entwicklung unserer Blogs. Manchmal sind wir ziemlich frustriert, dass wir trotz guten Contents auf unseren Seiten immer nur auf die Zahl, die im Profil auf Instagram zu finden ist, reduziert werden. Noch viel frustrierender ist dann aber, dass bei der Bilder-App der Wachstum nur im Schneckentempo Fahrt aufnimmt. Denn oft ist nur diese eine Zahl entscheidet, ob man Kooperationsanfragen bekommt oder nicht. Vor zwei Jahren sah das noch ganz anders aus: Da ging es noch um Inhalte, Texte und schöne Fotos. Letzteres hat eine so große Bedeutung erlangt, dass es aktuell reicht nur noch ein Pic mit einem Bruchteil an Text auf einer App hoch zuladen. Heute sind vor allem Mikro-Influencer angesagt, die mit bis zu 1 Mio. Follower natürlich eine große Reichweite vorweisen können, allerdings frage ich mich hier wie nachhaltig bzw. langanhaltend solche Kooperationen in den Köpfen der Fans bleiben. Sue hat dazu noch einen treffenden Artikel geschrieben.

 

 

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Es gibt wohl kein Haarschnitt den ich mehr liebe, als den Pixie. Aktuell wird er (mal wieder) zum Trend-Cut der Saison gehypt, ob ganz rund, kompakt oder durchgestuft geschnitten: Immer mehr Models beweisen, dass es für #girlpower keine Wallemähne braucht. Vor allem Frauen mit ausdrucksstarken Gesichtern steht der moderne Look. In der gängigen Variante treffen übrigens verschiedene Haarlängen aufeinander: zwei bis drei Millimeter „lange“ Partien an den Seiten und bis zu zehn Zentimeter langes Deckhaar. Und wenn du denkst: Och mit so’nem Kurzhaarschnitte kann ich nichts anfangen… Ganz im Gegenteil. Mit nur zwei Handgriffen lässt sich seine Wirkung total verändern. Entweder du stylst ihn komplett straight, mit längerem Deckhaar z.B. nach hinten oder aber wuschelig mit aufgeknetetem Deckhaar.
Farblich sind bei einem Pixie vor allem Blonde-Nuancen up-to-date. Ob Highlights oder komplett: Sie lassen den Schnitt femininer wirken. Dunkle Short-Cuts haben oft einen markanten und burschikosen Charakter. Aktuell habe ich einen Pilzkopf, der aber schon an seine Grenzen kommt und ich (mal wieder) überlege: Ab oder wachsen lassen…

 

 

Dare to #DoYou. Introducing the @PUMA #MuseEcho #ad

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Gerade erst gab es den zweiten großen Womens March in den USA,  die #metoo Bewegung findet (leider) immer weitere Anhänger und DIE Girl-Band schlechthin, die Spice-Girls planen ihre Reunion. Kurzum: Neue Frauenbewegungen gehören mittlerweile zur Popkultur. Während früher Feminismus eher nach Kampfansage klang und nach schlecht gelaunten Hardlinern, die Männer hassen, ist die neue #girlpower heute eher als selbstverständlich zu betrachten, ganz nach dem Motto: Unser Leben so zu leben, wie es uns gefällt und nicht wie es andere von uns verlangen. Es geht um Freiheit, Befreiung und Gerechtigkeit.✌️👊 👯  Zum Anlass gibt es dafür fünf starke Bücher von und für Frauen.

 

  1. Rachel Cusk ::: TRANSIT
    Transit ist der zweite Teil eines Triologie geplanten Romanprojektes. Autobiografisch erzählt Rachel Cusk wie ihre Protagonistin Faye die Schutzlosigkeit nach ihrer Scheidung überfällt und sie trotzdem wieder
  2. Barbara Yelin / David Polonsky ::: Vor allem eins: Dir selbst sei treu
    Als die israelische Schauspielerin Channa Maron 1970 bei einem Anschlag palästinischer Terroristen ein Bein verlor, ließ sich weder von der Bühne vertreiben, noch büßte sie ihren Mut und ihre politische Haltung ein – im Gegenteil! Die Biogrfaie im Comic-Format gemalt von Barbara Yelin stellt das Leben der „großen isaelischen Patriotin“ dar
  3. Deborah Levy ::: Hot Milk
    Die Autorin beschreibt ziemlich intensiv eine allzu enge Mutter-Tochter-Beziehung, über Abhängigkeit und Emanzipation und über die Suche nach Identität. Für ihren Roman, der wie ein Quallenbiss brennt und noch lange nachwirkt wurde Deborah Levy mehrfach ausgezeichnet.
  4. Kim Gordon ::: Girl in a Band
    Dreißig Jahre war Kim Gordon das Herz der Band Sonic Youth. In Girl in a Band erzählt sie von ihren wilden Jahren als lauteste Frau der Welt und ihrer Schwierigkeiten in der Männerwelt des Musikgeschäftes. Mehr reflektierend als erzählend umkreist sie die Frage, warum männliche und weibliche Emanzipationsgeschichten trotz ähnlicher Voraussetzungen unterschiedlich verlaufen, wo geheime Muster am Werk sind und wer auf längere Sicht davon profitiert.
  5. Sabine Kray ::: Freiheit von der Pille
    In ihrer Unabhängigkeitserklärung gegenüber der Anti-Baby-Pille richtet Sabine Krey einen sehr persönlichen und erkenntnisreichen Blick auf die Geschichte der Pille. Dabei betrachtet sie das Thema ganzheitlich: Nebenwirkungen, die runtergespielt werden, weil das Geschäft mit dem hormonellen Verhütungsmittel weltweit einen Jahresumsatz von bis zu 9,3 Milliarden (!) Dollar macht. Am Ende bleibt die Frage: Würden Männer akzeptieren, dass man ihrer Libido um der Verhütung willen herabsetzt, tief in ihren Hormonhaushalt eingreift? Und dabei sind Männer ganze 30 Tage im Monat fruchtbar, während Frauen es gerade mal 6 Tage sind.

 

P.s. Auch wenn ich voller Frauenpower bin: Dieses ganze Menstruations-Gefeiere ist mir dann doch ein bisschen too much…

Good Morning ☀️✌️#thefutureisfemale #grlpwr

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Im Gegensatz zu meinen Freundinnen, bekomme ich nicht jedes Jahr ein mittelschwere Krise, wenn mein Geburtstag näher rückt. Im Gegenteil: Genau wie zum Neujahr nehme ich meinen B-Day oft zum Anlass neue Dinge anzuschieben, Ballast für das nächste Lebensjahr abzuwerfen und mich einfach nur zu freuen, dass ich schon bald gesund auf 38 Jahre anstoßen kann. Wenn das kein Grund ist, sich selbst zu beschenken, dann weiß ich auch nicht. Als erstes stehen auf meiner Wunschliste natürlich SNEAKER. Ich bin ein echter Sneaker-Freaker: Nach jahrelange Ballettfolter auf Zehen wollen meine Füße partout nicht mehr auf hohen Schuhen laufen. Deswegen greife ich ziemlich oft zu flachen Schuhen im Sportswear-Look. Die sind oft schön bunt und stylish wie dieses Eclypse-Modell von Stella McCartney. Stilbrüche machen den Look mit den Freizeittretern erst recht interessant und dann passen sie sowohl zum Everyday-Outfit als auch zum verspielten Kleid oder Rock. Übrigens: Der „Dad Shoe“ mit etwas klobiger, dicker Profilsohle wird dieses Jahr ein Trendsetter-Leben vorhergesagt. Ok, also weiter zu meiner Wishlist: Während ich also in meinen superduper Sneakern durchs Leben wandel muss ich als Blogger natürlich megamäßige Fotos schießen. Stilecht wie es sich für mich als 1980er Jahrgang gehört, am
liebsten mit ner neuen Polaroid-Kamera wie der One Step in Gold, Die Pics kommen dann direkt an meine ECHTE Pinnwand. Damit ich mich auch sehen lassen kann, pimpe ich meine Haut und Haare mit dem limitierten Lavendel Travel Kit von Rodin auf. Ich liebe die wohltuende Pflegeprodukte von Linda Rodin, die mittlerweile unter Beauty-Größen und Experten Kultstatus erreicht haben. Die Öle sind wahre Wunderelixiere, die die Haut schön geschmeidig machen. Zwei bis drei Tropfen reichen schon aus, um die Haut mit den erlesenen Inhaltsstoffen zu nähren. Allerdings ist der Preis ziemlich gepfeffert, so dass es sein könnte, dass das Travel Kit von meiner B-Day Wishlist auf meine Weihnachts-Wunschliste rutscht und dann wieder weiter… Aber man darf ja noch mal Träume haben und durch die Rosarote ähh ich meine Roségoldene Brille von Chanel schauen. Verspiegelt und mit runden Gläsern – perfekt für die nächsten Sonnenstunden in Hamburg. Last but not least: Ein Jacket für meine neue #girlboss-Action. Aktuell verbringe ich zwar seeeehr viel Zeit im Home-Office. Aber schon bald werde ich wieder mehr PR-Termine annehmen können und mich wieder unter das illustre Mode- und Beauty-Volk mischen. Dann am liebsten im angesagten Karo-Look z.B. von Zara.

 

 

 

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Der Februar wird stylish! Gerade erst ging die Stockholm Fashion Week zu Ende, da startet heute die Stockholm Design Week. Noch bis zum 11.Februar werden auf der skandinavischen Möbelmesse die neuesten Interior-Trends präsentiert. Und auch die Mode-Wochen haben gerade erst begonnen: In New York läuft der Modemarathon vom 8. bis 16. Februar. Wie in Berlin, stehen auch in NYC einige Neuerungen auf dem Schauenplan. Die letzten Ausgaben sind stark in die Kritik geraten, viele Designer entschlossen sich lieber in Paris oder Mailand zu zeigen. Ich bin gespannt wie sich der Modezirkus am Big Apple entwickeln wird und halte euch auf dem Laufenden. Direkt im Anschluss geht der Fashion-Trubel in London weiter. Vom 16. bis 20. Februar zeigen Modehäuser wie Erdem,
Burberry und Christopher Kane ihre Entwürfe. Vor allem Fans von extravaganter, mustermutiger und traditionsreicher Mode kommen hier auf ihre Kosten. Auch immer sehenswert: Streetstyles abseits des Catwalks. Die gefallen mir persönlich fast mehr, weil sie oft einen besonders kreativen Dreh haben. Schlag auf Schlag geht es weiter und Mailand zeigt vom 21. Februar bis 27. Februar die Kreationen seiner Designer wie Gucci, Versace und Fendi. In der italienischen Metropole darf man auf viel Grandezza, Drama und opulente Looks gespannt sein. Höhepunkt des Fashion-Monats ist die Paris Fashion Week: Vom 27. Februar bis 6. März versammelt sich hier die gesamte Fashion-Elite, um die neuesten Trends von Traditionshäuser wie Balmain, Lanvin, Loewe und Stella McCartney zu begutachten.

 

Backstage at @emiliodelamorena #LFW

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Und auch in Berlin ist wieder was los: Die Berlinale steht in den Startlöchern und findet vom 15. bis 25. Februar statt. Die internationalen Filmfestspiele gilt als eines der wichtigsten in der Filmbranche. Zum 68. Mal trifft sich die deutsche Prominenz rund um den Potsdamer Platz. Es werden auch ein paar Weltstars erwartet, die für den internationalen Flair auf dem roten Teppich sorgen. Immerhin: Mit 400 Filmen und 30.000 Besuchern ist die Berlinale das größte Publikumsfestival der Welt.

 

https://www.instagram.com/p/Be0DrwjnuD3/?taken-by=berlinale